Selbstkontakt in Begegnungen
Nähe, Verbindung und Distanz in Beziehungen im direkten Erleben erforschen.
Für Menschen, die viel verstanden haben und im entscheidenden Moment wieder aus dem Vertrauten heraus handeln.
Selbstkontakt in Verbindungen
Nähe, Kontakt und Distanz in Beziehungen im direkten Erleben erforschen.
Für Menschen, die viel verstanden haben und im entscheidenden Moment wieder aus dem Vertrauten heraus handeln.
Zwischen Verstehen und Handeln liegt ein Raum.
Bindungsstress in Verbindung erforschen
Es gibt diesen Moment.
Du bist im Kontakt mit jemanden und plötzlich nicht mehr bei dir.
Dein Körper zieht sich zurück, wird unruhig oder macht zu, bevor du es merkst.
Im Moment selbst hatte dein Körper längst entschieden. Wissen änderte daran nichts.
Dieser Raum setzt genau dort an, wo Bindung tatsächlich geschieht.
Im Körper, im Kontakt, im Jetzt.
Dieser Raum beginnt dort, wo Erleben wichtiger wird als Verstehen.
Wenn Verstehen nicht mehr ausreicht
Viele Menschen haben viel über Bindung verstanden.
Sie kennen ihre Geschichte, ihre Muster, ihre Prägungen.
Und gleichzeitig passiert im entscheidenden Moment oft dasselbe.
Das zeigt, dass Ver_Bindung nicht im Kopf gelernt wird.
Im Kontakt übernimmt etwas anderes.
Schneller als jedes gute Vorhaben.
Dieser Forschungsraum öffnet die Möglichkeit,
Bindung dort zu erforschen, wo sie entsteht.
Im Innehalten,
im Zögern vor Nähe,
im Impuls, Abstand zu nehmen oder zu bleiben.
Du musst hier nicht wissen, warum etwas geschieht.
Es reicht, dass du bemerkst, dass es geschieht.
Der Körper erinnert früher, als Worte verstehen.
Nähe, Verbindung und Distanz
In diesem Raum geht es nicht darum,
Nähe herzustellen oder Distanz zu überwinden.
Es geht darum wahrzunehmen,
was automatisch geschieht
und wo Wahlmöglichkeiten entstehen können.
Verbindung zeigt sich dort,
wo du bei dir bleiben kannst,
während du den anderen wahrnimmst,
ohne dich zu verlassen.
Nähe und Distanz sind Bewegungen. Verbindung ist eine Fähigkeit.
Wie wir forschen
Wir beginnen mit dem, was da ist.
Mit Bewegung und mit Stille.
Allein und im Kontakt.
Nicht alles fühlt sich dabei angenehm an und einiges sogar unstimmig.
Der Körper gibt das Tempo vor.
Kein Ziel. Kein Plan. Keine Erwartungen.
Ich begleite diesen Prozess präsent und aufmerksam.
Ich verlangsame, wenn es zu schnell wird.
Ich setze Grenzen, wo Orientierung gebraucht wird.
Ich benenne, was im Kontakt sichtbar wird.
Ich bin Teil des Geschehens
und zugleich verantwortlich für den Rahmen.
Sprache dient hier der Integration,
nicht der Steuerung.
Dein Nervensystem gibt das Tempo vor.
Dieser Raum ist für dich entstanden, wenn du
… im Nachhinein oft mehr verstehst
als im entscheidenden Moment.
… müde bist vom Reden
und Bindung praktisch erforschen möchtest.
… bereit bist,
deinem inneren Erleben zu begegnen,
auch wenn es widersprüchlich ist.
Du musst nicht sortiert sein. Dafür anwesend.
Für wen dieser Raum derzeit ungeeignet ist
Wenn du dich aktuell in einer Krise befindest, dabei merkst, dass dein System im Moment mehr Stabilisierung als Vertiefung braucht, und Schutz gerade im Vordergrund stehen sollte, gibt es einen eigenen Raum für vorbereitende, stabilisierende Körperbegleitung mit mir.
Nicht alles, was nah ist, verbindet.
Dein Forschungsraum
Rahmen & Ausgleich · vor Ort bei Rostock
Du musst dich nicht vorbereiten.
Du musst nichts darstellen.
Du bringst mit, was da ist.
Empfohlener Einstieg:
60 Minuten · in Präsenz
Dieser erste Termin dient dem Ankommen,
dem gemeinsamen Erleben
und dem Abgleichen,
ob dieser Rahmen für dich stimmig ist.
Wir klären weder Ziele noch treffen wir Entscheidungen.
Im ersten gemeinsamen Begegnen zeigt sich,
ob und wie es weitergehen kann.
Ausgleich: 100 €
Weitere Möglichkeiten:
Nach dem ersten Termin können, wenn es stimmig ist,
weitere Formen der Begleitung entstehen.
Einzelbegleitung fortlaufend
für Menschen, die diesen Raum über eine Zeit hinweg nutzen möchten.
Begleitung zu zweit
für Paare oder Verbindungskonstellationen,
die Nähe, Distanz und Kontakt gemeinsam erforschen möchten.
Begleitung in mehrpersonalen / polyamoren Konstellationen
für Verbindungen, in denen mehrere Perspektiven und Dynamiken beteiligt sind.
Der Rahmen, der Rhythmus
und der Ausgleich richtet sich nach Personenanzahl und werden jeweils transparent vereinbart.
Sozialer Spielraum:
Wenn finanzielle Aspekte im Moment eine Hürde darstellen, als Teil deiner aktuellen Realität,
sprich mich in der Erstbegegnung darauf an.
Wir schauen gemeinsam,
ob und was im Rahmen dieses Angebots möglich ist.
Der Rahmen trägt und bewegt, wo wiedergutmachende Erfahrungen möglich werden.
—
Vielleicht spürst du beim Lesen ein leises neugieriges Ja.
Du musst dir darüber noch nicht klar sein.
Der Erstkontakt dient nicht der Entscheidung,
sondern dem Abgleichen.
Du kannst mir ein paar echte Sätze schreiben
darüber, was dich gerade zum Selbstkontakt bewegt
oder an welcher Stelle du im Kontakt immer wieder hängenbleibst.
Ich melde mich persönlich bei dir zurück
und wir schauen gemeinsam,
ob dieser Rahmen für dich passt.
»gesund bindungsfähig zu sein, ist eine erlernbare Kompetenz des Nervensystems.«
DEBORAH SWIATEK
Vertiefung in Haltung, Sicherheit und Rahmen
Die nachfolgenden Texte vertiefen die Haltung dieses Forschungsraums.
Sie laden ein noch feiner wahrzunehmen.
Wissen ordnet. Erfahrungen verändern.
Wie wir konkret forschen
Wir begegnen uns in körperlicher Bewegung
und manchmal begleitet von Musik
als Eingang in Nähe, Verbindung und Distanz.
Zu Beginn bewegt sich jede Person für sich,
so, wie der Körper es gerade kennt.
Von dort aus wird gemeinsam geforscht.
Wie entsteht Annäherung?
Wann braucht es Abstand?
Wie bleibst du bei dir,
während du dein Gegenüber wahrnimmst?
Ich gestalte den Raum bewusst,
begleite aktiv,
verlangsame,
setze klare Grenzen
und benenne, was sichtbar wird.
Ich bin dabei Teil des Geschehens
und als Gegenüber präsent verantwortlich im Kontakt.
Ich halte den Rahmen dieses Raumes.
Du hältst dein inneres Erleben.
Bindungsfähigkeit wird dort erfahrbar, wo der Körper mitsprechen darf.
Was dieser Raum nicht ist
Dieses Angebot ist keine Gesprächstherapie.
Keine klassische Paartherapie.
Keine Traumatherapie.
Kein Kuschel- oder Näheangebot.
Sicherheit entsteht hier nicht durch mehr Nähe
oder mehr Distanz,
sondern durch Wahlmöglichkeiten,
Grenzerforschung
und die Gewissheit,
dass niemand weitergehen muss,
als es dem eigenen Körper entspricht.
Nähe ist kein Ziel.
Distanz ist kein Rückzug.
Beides sind gleichwertige Bewegungen
innerhalb dieses Forschungsraums.
Bei Gewalt jeglicher Art
oder stark verletzenden Dynamiken
steht subjektive Sicherheit vor Kontakt.
…
Haltung und Herkunft dieses Raumes
Ich öffne diesen Raum aus eigener Erfahrung
mit dem Körperwissen darüber,
wie es ist, wenn der Kopf etwas anderes will
als der Körper erzählt.
Wenn innere Klarheit da ist
und der Körper dennoch zögert, ausweicht oder festhält.
Mich interessiert,
was im Körper geschieht, wenn Nähe entsteht.
Und was gebraucht wird,
damit Distanz nicht zum Verschwinden wird.
Ich begleite aus einer Haltung heraus,
die Erfahrung über Erklärung stellt
und Kontakt über Methode.
Ich halte diesen Raum
auch aus eigener Vertrautheit
mit den Spannungen zwischen Nähe und Rückzug,
zwischen Bindung und Abgrenzung,
zwischen innerem Wissen und körperlicher Realität.
Bindung ist Bewegung und Bewegung ist erlernbar.
Dein Körper trägt das Wissen
Der Körper erinnert sich nicht in Worten,
sondern in Bewegung, Spannung, Impuls und Zögern.
In Annäherung, im Innehalten
und im Raum, den wir nehmen oder geben.
Wo wir den Körper einbeziehen,
entsteht Bewusstwerden durch Erfahrung und unserer SelbstBegegnung.
…
Sicherheit, Grenzen Berührung
Berührung kann entstehen,
muss aber nicht angenommen werden.
Alles geschieht in Zustimmung,
im eigenen Tempo
und mit jederzeitiger Rücknehmbarkeit.
Nicht-Berührung
ist ebenso eine gültige Erfahrung
wie Berührung.
Nähe und Distanz
dürfen hier wahrgenommen,
dosiert
und jederzeit neu verhandelt werden.
Sicherheit entsteht hier, wo Wahlmöglichkeiten spürbar bleiben.
Verkörperte Verbindung als Angebot
Diese Begleitungsform richtet sich an Menschen,
die Beziehung nicht weiter erklären oder besprechen wollen,
sondern durch Erleben verstehen möchten.
Hier wird Nähe, Verbindung oder Distanz nicht zerredet.
Hier werden sie praktisch im Körper, im Kontakt, im Moment erforscht.
Verstehen kann dabei von selbst entstehen.
Als Folge des Erlebens und durch wiederholte, bewusst gehaltene Erfahrung.
Ich begleite diesen Prozess aus meiner Körperweisheit heraus,
und aus eigener Vertrautheit mit genau diesen Spannungen
zwischen Nähe und Rückzug,
zwischen Kontakt und Abgrenzung,
zwischen innerem Wissen und körperlicher Realität.
…
Einladung
Wenn du spürst,
dass du vieles verstanden hast
und dennoch immer wieder gleich reagierst,
wenn du Beziehung nicht weiter erklären,
sondern im Körper erforschen möchtest,
kann diese Begleitung stimmig für dich sein.
Du musst hier nichts im Griff haben.
Du musst nicht wissen, wie es „geht“.
Es braucht die Bereitschaft,
dich selbst wahrzunehmen
und im Kontakt zu bleiben,
auch wenn es innerlich zieht.
Vielleicht ist jetzt ein Moment,
dich dir selbst zuzumuten.
Dieser Raum kann sich öffnen
für dich allein,
für euch zu zweit
oder für eure polyamore Verbindung.
Nähe, Distanz und Verbindung
dürfen hier erforscht werden,
ohne etwas herstellen
oder inszenieren zu müssen.
Wenn du diesem Impuls folgen möchtest,
lies dir die Fragen weiter unten in Ruhe durch
und melde dich.
Im ersten Ausprobieren darin zeigt sich,
ob dieser Rahmen passt
und wie es für dich weitergehen kann.
Vielleicht gehen dir diese Fragen durch den Kopf …
Ist das ein Tanzangebot oder eine Form von Therapie?
Nein.
Dieses Angebot ist weder Tanztraining noch klassische Therapie.
Es ist ein begleiteter Erfahrungsraum, in dem Verbindung über den Körper erforscht wird.
Bewegung dient dem Wahrnehmen und der Kontaktaufnahme, nicht dem Ausdruck oder der Leistung.
Sprache unterstützt die Integration, Sie steuert den Prozess nicht.
Muss ich beweglich, sportlich oder „gut im Körper“ sein?
Nein.
Es geht nicht um Beweglichkeit, Technik oder Können.
Die Bewegungen entstehen aus dem, was dein Körper gerade kennt – klein, langsam oder still.
Du entscheidest jederzeit selbst über Tempo, Umfang und Intensität.
Gibt es Berührung?
Ja. Berührung kann bei jeder Kontaktaufnahme entstehen, muss aber nicht angenommen werden.
Sie ist kein Ziel und kein vorausgesetzter Bestandteil.
Alles geschieht während der Berührung in deiner Zustimmung, im eigenen Tempo
und mit jederzeitiger Rücknehmbarkeit.
Nicht-Berührung ist ebenso eine gültige Erfahrung wie Berührung.
Forsche ich hier allein oder im Kontakt mit anderen?
- Das hängt vom Setting ab.
In der Einzelbegleitung findet das Erforschen im Kontakt mit mir statt.
Kommt ihr zu zweit forscht ihr und wir im Kontakt miteinander.
Muss ich viel über mich sprechen oder etwas erklären?
- Nein.
Du musst nichts erzählen, nichts rechtfertigen und nichts „richtig“ machen.
Was relevant ist, zeigt sich im Erleben.
Worte kommen dort hinzu, wo sie helfen, das Erlebte zu integrieren.
Was, wenn emotional viel auftaucht?
Emotionen dürfen da sein.
Dieses Angebot setzt voraus,
dass du mit deinem Erleben in Kontakt bleiben kannst
und Verantwortung dafür übernimmst.
Ich halte den Rahmen des Raumes
und du dein inneres Erleben.
Bei derzeitiger akuter Krise oder momentaner Überforderung bei fehlender Stabilität ist dieses Angebot noch nicht geeignet.
Was, wenn ich unsicher bin, wie viel Nähe oder Distanz für mich stimmig ist?
- Genau das ist Teil des Forschens.
Nähe und Distanz sind hier keine Ziele, sondern Bewegungen, die wahrgenommen und dosiert werden dürfen.
Du kannst jederzeit stoppen, Abstand nehmen und neu ansetzen.
Sicherheit entsteht hier durch Wahlmöglichkeit aller.
Ist das Angebot auch sinnvoll, wenn ich gerade in keiner Partnerschaft lebe?
Ja.
Die Begleitungsform richtet sich an bestehende Beziehungen
und an deine grundsätzliche Verbindungsfähigkeit zu anderen und zu dir selbst.
Das zeigt sich oft ebenso im beruflichen Kontext
wie im privaten Leben.
Auf welcher Grundlage arbeitest du?
Mein Wirken ist geprägt durch langjährige Praxis
mit körperorientierter Begleitung, Bindungsdynamiken
und traumasensiblem Arbeiten.
Ich verbinde somatische Zugänge
mit kontinuierlicher Selbsterfahrung,
fachlicher Weiterbildung und Supervision.
Entscheidend ist für mich nicht die Methode,
sondern wie klar, tragfähig und verantwortungsvoll
ein Raum im konkreten Kontakt gehalten wird.
Ist das als einzelner Termin oder als Prozess gedacht?
Beides ist hier möglich.
Manche Menschen kommen punktuell,
andere entscheiden sich für eine begleitete Zeit.
Wir klären nach dem ersten Forschungsraum gemeinsam,
was im Moment sinnvoll und stimmig ist.
Wie finde ich heraus, ob dieser Rahmen für mich passt?
Nach deinem Ausprobieren gleichen wir gemeinsam ab,
ob dieses Angebot im Moment das Richtige für dich ist.
Du musst dich weder vorbereiten, noch etwas darstellen.
Ein ehrliches Hinschauen gehört zum Prozess.
Wie sind Rahmen und Ausgleich?
Der zeitliche Rahmen, die Form und der Ausgleich
werden transparent und individuell vereinbart.
Zur Orientierung:
Einzelbegleitungen beginnen bis Juni 2026 ab 80 €/ Std.
Kommt ihr zu zweit ab 120 €/ Std.
Bei polyamoren Verbindungen zahlt jede weitere Person ab 40 €/ Std.
Im Erstkontakt sprechen wir gemeinsam,
was im Moment für uns tragfähig ist.