Dasein im Nichtwissen

Ein Ziehen.
Eine Ahnung.
Ein bewusstes Nichthandeln. 

Ein Ort,
wo du nichts festlegen musst.

Dasein im Nichtwissen

Ein Ziehen.
Eine Ahnung.
Ein bewusstes Nichthandeln. 

Ein Ort,
an dem du nichts festlegen musst.

Nicht zu wissen und zu bleiben reicht.

Raum ohne Richtung

Manche Momente tragen keine Antwort.
Etwas Vertrautes stimmt nicht mehr.
Etwas Neues ist noch nicht greifbar.

Dieser Raum ist für genau diese leise Ahnung.

Nicht als Übergang.
Nicht als Vorbereitung.
Als bewusster Ort.

Hier geht es darum,
das Nichtwissen zu bewohnen,
ohne es zu füllen, zu erklären
oder zu beschleunigen.

Beziehung darf da sein, ohne bearbeitet zu werden.
Identität darf mitschwingen, ohne geklärt werden zu müssen.
Entscheidungen dürfen offen bleiben, ohne dass sie vorbereitet werden.
Veränderung darf möglich sein, ohne dass sie angestrebt wird.

Manches will einfach dasein dürfen, ohne dass damit etwas gemacht wird.

Wenn Verstehen nicht mehr ausreicht

Nichtwissen ist ein Zustand des Nervensystems,
wenn alte Orientierung nicht mehr trägt
und neue noch keine Verkörperung gefunden hat.

Viele Menschen kennen diesen Moment.
Sie spüren, dass etwas nicht mehr stimmt,
und greifen früh nach Antworten.

Entscheidungen tauchen auf,
bevor innere Richtung frei ist.

Erklärungen entstehen,
bevor etwas wirklich landen konnte.

Themen werden betreten,
obwohl der innere Raum noch offen ist.

Dieser Raum hält genau diesen Moment.

Ziele dürfen fehlen.
Entwicklung darf entschleunigen.
Ein inneres „Du solltest“ darf still werden.

Du musst nicht wissen, wohin. Du darfst hier sein.

Was hier geschieht

Gedanken dürfen kommen und gehen,
ohne dass sie genutzt werden müssen.

Gefühle dürfen da sein,
ohne gelesen oder verwertet zu werden.

Der Körper darf reagieren,
ohne dass daraus etwas folgen muss.

Ich halte den Rahmen,
damit du dich nicht selbst antreiben musst.

Du darfst hier sein,
ohne etwas herausfinden zu müssen.
Und brauchst nichts vorbereiten
für einen anderen Raum.

Nichtwissen darf vollständig da sein.
Als regulierter Aufenthaltsort,
frei von jeder Forderung an dich.

Ahnung reicht.

Ein eigenständiger Raum

Er darf sich unterscheiden
von Entscheidungscoaching,
von Orientierungssuche,
von stillem Warten auf Erkenntnis.

Er ist ein bewusster Ort
für das Dazwischen.

Ein Raum,
in dem du mit der inneren Weisheit
da sein kannst,
dass etwas in dir lebendig ist,
ohne zu wissen, was es ist und
ohne dich anders machen zu müssen.

Nicht jeder Zustand braucht ein Thema.
Manches will gespürt werden,
ohne benannt zu werden.

Nichtwissen ist mehr als erlaubt. Es ist willkommen.

Abschluss

Manche Menschen kommen hierher
in einer inneren Orientierungslosigkeit,
ohne Krise, ohne Depression.

Eher aus einer Phase,
in der kein Ziel spürbar ist
und dennoch Leben da ist.

Nichtwissen ist kein Stillstand.
Es ist ein ehrlicher Zustand.

Ein Moment,
in dem nichts festgelegt werden muss
und dennoch etwas da ist,
das getragen werden will.

Innere Bewegung dieses Raumes:
„Ich weiß nicht, wer ich bin oder wohin es geht
und ich will das gerade nicht festlegen.

Ich bin bereit, damit bewusst da zu sein.“

Vielleicht gehen dir diese Fragen durch den Kopf … 

Bin ich hier richtig, wenn ich gar kein konkretes Thema habe?

Ja.
Im Nichtwissen ist kein Thema notwendend.
Es ist eine bewusste Entscheidung, nichts festzulegen. Und manchmal die radikalste.

Viele Menschen kommen in Lebensphasen,
in denen sie nicht wissen, was als Nächstes kommt,
ohne dass etwas „falsch“ ist.

Ist das nicht einfach Vermeidung oder Stillstand?

Nein.
Vermeidung fühlt sich vertraut an.
Nichtwissen fühlt sich meist offen an, auch wenn es unbequem ist.

Hier unterscheiden wir genau das.
Ohne Drang.

Muss ich etwas erreichen oder verändern?

Nein.
Es ist kein Entwicklungsraum im bekannten Sinne.
Es gibt kein Ziel, keinen Fortschritt, keinen nächsten Schritt.

Was sich zeigt, zeigt sich.
Was nicht da ist, bleibt leer.

Was machen wir dann überhaupt?

Wir tun wenig.
Und genau das ist ungewohnt.

Wir verlangsamen.
Wir bleiben beim Erleben.

Wir geben ihr Ausdruck auf eigene Weise.

Wir lassen Nichtwissen existieren,
statt es zu überbrücken.

Was, wenn ich Angst habe, darin hängen zu bleiben?

Dann bleiben wir beim Nichtwissen und der Angst.

Nichtwissen ist kein Zustand, der festgehalten werden will.
Er ist ein Zustand, der gesehen und gehalten werden will.

Und paradoxerweise entsteht Bewegung oft genau dort,
wo nichts forciert wird.

Ist das spirituell? Philosophisch? Therapeutisch?

Keines davon.
Und alles ein bisschen angelehnt daran, ohne Konzept.

Dieser Raum ist erfahrungsbasiert,
nicht erklärungsbasiert.

    Wann weiß ich, dass ich hier richtig bin?

    Vielleicht, wenn du beim Lesen weniger denkst „Ah, verstehe ich“ und etwas in dir sagt „Ja. Genau das.“

    Vielleicht wird es erfahrbar im Erleben.

    Finde es gerne raus.

    Passt dieser Rahmen für mich?

    Nach deinem Ausprobieren gleichen wir gemeinsam ab,
    ob dieses Angebot im Moment das Richtige für dich ist.
    Du musst dich weder vorbereiten, noch etwas darstellen.
    Ein ehrliches Hinschauen gehört zum Prozess.

      Nimm Kontakt mit mir auf

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